Wie funktioniert das mit Deutsch für internationale Studierende?

Voraussetzung für die Zulassung zum Master Informationstechnik sind die fachliche Eignung und Qualifizierung sowie gute Grundkenntnisse in Deutsch (mindestens A2).

Nach der Zulassung sind die bereits erworbenen möglichst zu vertiefen und verbessern. Einmal in Mannheim angekommen, wird das Erlernen der deutschen Sprache zum Begleiter der fachlichen Vertiefung.

Die Mehrheit der Programmteilnehmer verfügt zu Beginn des Studiums über geringe Sprachkenntnisse. Das sehr kompakte Sprachprogramm umfasst insgesamt ca. 400 Unterrichtseinheiten. Das ist zwar nur ein Bruchteil der in der Regel vorgesehenen Stundenzahl, dennoch liegt die Erfolgsquote unserer Studierenden deutlich über dem üblichen Durchschnitt.

Wer das Studium mit geringen Vorkenntnissen beginnt und dadurch das gesamte Deutschprogramm besuchen muss, benötigt erfahrungsgemäß ein Theoriesemester länger (3 statt 2) für das Studium. Das ermöglicht den notwendigen Aufwand zum intensiven Erlernen der Sprache und erlaubt gleichzeitig, die Studienmodule bequem und nach sprachlichem Anspruch (z.B. öffentliche Präsentationen) auf 3 Semester zu verteilen.

Zur Prüfungsordnung des Masterstudienganges gehört die DSH-Prüfung, auf die sich die Programmteilnehmer mit Hilfe umfassender Sprachkurse vorbereiten können.

Über die Prüfungsordnung hinaus bildet das erforderliche Sprachniveau eine sinnvolle Ergänzung zum Ingenieurstudium. In erster Linie sind die Studienfächer zu bewältigen, bei denen nicht nur schriftliche Klausuren, sondern auch mündliche Vorträge, Präsentationen und Gruppenarbeit zur Evaluierung gehören. Die Masterarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache zu verfassen.

Vorkenntnisse zu Studienbeginn
Vorkenntnisse zu Studienbeginn (Klick zum Vergrößern)