Häufige Fragen bezüglich eines Bachelorstudiengangs

Zur Zulassung

Dieser Studiengang richtet sich hauptsächlich an Studienbewerber, die sich für ingenieurmäßige Fragestellungen interessieren, die aber auch Interesse an Fragestellungen im Bereich von z.B. Mikrocomputern und deren Programmierung zeigen. Physikalisch-mathematische Neigungen sind vorteilhaft.

Programmiervorkenntnisse sind stets nützlich aber nicht Voraussetzung. Es ist festzustellen, dass zunächst ingenieurwissenschaftliche Grundlagen im Vordergrund des Studiums stehen. Gute Kenntnisse der Mathematik und Physik sind im Studiengang Nachrichtentechnik/Elektronik ebenso wertvoll wie Vorerfahrung auf dem Gebiet der Programmierung. Privat sollten Sie sich stets intensiv mit Rechnern und deren Programmierung beschäftigen.

Der Studiengang Medizintechnik ist zulassungsbeschränkt, aktuelle NC-Werte finden Sie  hier. Für eine abgeschlossene Berufsausbildung erhalten Sie auf Ihre NC-Note einen Bonus von 0,1. Die Studiengänge Technische Informatik und Nachrichtentechnik/Elektronik sind dagegen zur Zeit nicht zulassungsbeschänkt.

Auch wenn ein einschlägiges Vorpraktikum ist für das Studium gewiss vorteilhaft ist, ist ein solches für die Zulassung zum Studium nicht notwendig.

Als Quereinsteiger bewerben Sie sich ganz normal online (Fristen: 15. Januar zum Sommersemester und 15. Juli zum Wintersemester) und wenn Sie einen Studienplatz erhalten haben, können Sie sich Leistungen, die Sie an einer anderen Hochschule erbracht haben anerkennen lassen. In der Regel wird ein abgeschlossenes Grundstudium ohne Einzelprüfung im Block anerkannt und je nach Anzahl der anerkannten Leistungspunkte (Credits), werden Sie in ein höheres Fachsemester eingestuft.

Zum Studium selbst

Das Praxissemester ist eine tolle Erfindung. Nach zwei Jahren (4 Semestern) intensiven Lernens kriegen Sie mal wieder eine andere Luft um die Nase. Sie kriegen schon mal einen Vorgeschmack, wie in der Praxis ingenieurmäßig gearbeitet wird, können schon mal sehen, ob Sie mit den gestandenen Ingenieuren mitreden und ein kleines Projekt bearbeiten können und lernen vielleicht eine interessanten Arbeitgeber kennen. Mit den dort gewonnenen Erfahrungen bringen Sie dann Ihr Studium mit noch mehr Motivation in zwei weiteren Semestern zum Abschluss. Falls Sie sich schon für Formalien interessieren, finden Sie hier die Details.

Ja! Die Bachelor-Studiengänge Nachrichtentechnik/Elektronik, Technische Informatik und Medizintechnik haben in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen und der Informatik einen gemeinsamen Kern mit verschiedenen Ausrichtungen. Diese Studiengänge treffen keine fachlichen Vorentscheidungen hinsichtlich des Berufsweges und gestatten es, den Interessenschwerpunkt erst während des Studiums oder sogar erst im Beruf festzulegen. Sehr viele Absolventen finden ihr Berufsfeld im Hardwarebereich, zum Beispiel in Entwicklung, Vertrieb, Planung oder Produktion von Geräten und Anlagen. Viele Absolventen sind auch im Softwarebereich tätig. Auch Dienstleistungsanbieter wissen die fundierte Ingenieurausbildung dieser Studiengänge zu schätzen.

Auslandserfahrungen sind heutzutage in der Berufswelt schon fast ein muss – auch mittelständische Firmen agieren oftmals weltweit. Außerdem lernt man in einem Auslandssemester persönlich ungeheuer viel und macht Erfahrungen, die man später kaum noch missen möchte. Die einfachste Möglichkeit, ein Auslandssemester in das Studium zu integrieren ist, das Praxissemester dort zu absolvieren. Manche machen stattdessen auch Ihre Abschlussarbeit in fremden Landen, was aber eine (Mit-)Betreuung der Arbeit durch einen Professor der Hochschule Mannheim voraussetzt. Wenn man es sich "leisten" kann, eventuell ein Semester länger zu studieren, können Sie auch ein Theoriesemester im Ausland machen, wobai es aber meist schwer ist, dort 30 Leistungspunkte zu erwerben, die hier anerkannt werden können. In jedem Fall leisten das International Office der Hochschule Mannheim und die Auslandsbeauftragte der Fakultät organisatorische Unterstützung bei der Planung und Umsetzung solcher Pläne.

Über das "Traineeprogramm" der FH Mannheim haben Sie die Möglichkeit schon während des Studiums in einem Unternehmen ihre Karriere zu beginnen. Damit haben Sie von Anfang an den optimalen Kontakt zu Ihrem zukünftigen Arbeitgeber

Das Career Center der Hochschule Mannheim unterstützt Studierende in allen Phasen ihres Studiums durch verschiedene Veranstaltungen, Seminare und Exkursionen bis hin zur persönlichen Beratung. Zum Studienbeginn werden Seminare z.B. zu Lern- und Arbeitstechniken angeboten, später kann man ein Firmenpräsentationen und Exkursionen zu Firmen teilnehmen, während (am Ende) des Praxissemesters besucht man Seminare zu sog. Schlüsselkompetenzen, wie Präsentationstechniken, Teamfähigkeit,… und kann gegen Ende des Studiums am Bewerbungstraining und/oder am Assessmentcenter-Training teilnehmen. Alles natürlich freiwillig je nach Bedarf.

Das Studentenwerk Mannheim, zuständig für alle Mannheimer Hochschulen, betreibt 19 Studentenwohnheime und ist damit eine sehr gute Anlaufstelle bei der Wohnungssuche. Hier gibt's alle Infos.

Für das Studium, ausgenommen das Praxissemester, hat man max. 10 Semester Zeit, d.h. man kann 4 Semester länger brauchen als die Regelstudienzeit vorsieht. Daneben gibt es die Möglichkeit Urlaubssemester zu beantragen, und man muss, nach Abschluss aller Prüfungen auch nicht sofort mit der Bachelor-Arbeit anfangen – man hat dazu maximal weitere 6 Monate Zeit. Es gibt also durchaus Möglichkeiten, persönliche Schwierigkeiten zeitlich abzufangen.

Neben BaföG und den klassischen Stipendien für Hochbegabte gibt es an der Hochschule Mannheim eine ganze weitere Reihe von Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen, z.B. über das Trainee-Programm, die Mittelstands-Stipendien oder dem interstip-Programm. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Wie gehts weiter?

Vor allem langfristig sind die Berufsaussichten als gut zu bezeichnen, denn dieser Berufszweig stellt die Grundlage für die weitere technische Entwicklung im nächsten Jahrhundert dar. Der Studiengang Nachrichtentechnik/Elektronik bietet ein breit angelegtes Studium, das einen Berufseinstieg in allen Bereichen der Nachrichtentechnik und Elektrotechnik ermöglicht, egal ob im Hard- oder Softwarebereich. Die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung erweist sich beim Berufseinstieg und im weiteren Berufsleben als ein grundsolides Fundament, von dem aus in alle Richtungen operiert werden kann. Diese Ausbildung genießt daher ein sehr hohes Ansehen in der Wirtschaft, aber auch bei Behörden.

Ein Absolvent aus diesen Studiengängen kann nahezu in allen Gebieten der elektrotechnischen Industrie, aber auch in der Softwareindustrie arbeiten. In der elektrotechnischen Industrie ist die nachrichtentechnische Industrie ein Hauptabnehmer. Hierzu gehören die Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik u. Bauelemente, Mobilfunk, Satellitenfunk, Vermittlungstechnik, Navigationstechnik usw. Arbeitsplätze bieten weiter die Automobilindustrie und mittelständische Unternehmen aus den Branchen Automatisierungstechnik, Sensorik, Medizintechnik, Umwelttechnik, Energietechnik bis hin zum Schallschutz (Akustik). Aufgrund der fundamentalen Ausbildung werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß sich Absolventen in die jeweiligen Fachgebiete einarbeiten können. Darüber hinaus gibt es zahllose andere Berufsfelder, auch bei Behörden und Verbänden, für die dieses breit angelegte Studium interessant ist. Auch der Weg der Unternehmensgründung ist gegeben.

Als frisch gebackene(r) Ingenieur/in können Sie für ordentliche Arbeit auch ein ordentliches Gehalt erwarten. Gegenwärtig liegt das mittlere Einstiegsgehalt (je nach Branche) für unsere Absolventen bei knapp 40.000€ brutto pro Jahr, welches nach etwa 5 Jahren Berufserfahrung im Mittel auf etwa 45.000 ansteigt. Die Anstrengungen des Studiums zahlen sich in barer Münze aus.

Wenn Ihre Gesamtnote des Bachelor-Abschlusses 2,5 oder besser ist können Sie direkt im Anschluss ohne Zeitverlust, der beim Wechsel auf eine anderer Hochschule oft schwer zu vermeiden ist, sich in einem unserer beiden Masterstudiengänge weiter qualifizieren:

Master in Informationstechnik

Master in Medizintechnik

Auch wenn unsere Studiengänge sehr praxisorientiert sind, qualifizieren unsere Masterstudiengänge grundsätzlich zur Promotion. Eine Möglichkeit, die etwa jeder zehnte Msaterabsolvent wahrnimmt.

Wo bekomme ich weitere Auskünfte?

Studienbewerbern stehen neben den üblichen Informationsquellen vor allem die Studiengangleiter der Fakultät für Informationstechnik zur Verfügung, die Sie hier z.B. per email erreichen können.

Studiengangleiter
Studiengangleiter Technische Informatik (Bachelor)
Prof. Dr. Martin Damm
Studiengangleiter Nachrichtentechnik/Elektronik (Bachelor)
Prof. Dr. U. Martin
Studiengangleiter Medizintechnik (Bachelor)
Prof. Dr. W. Poppendieck
Studiengangleiter Master Informationstechnik/Medizintechnik
Prof. Dr. E. Körner
Koordinatorin für ausländische Studierende
Dipl.-Phil. Y. Mateos Ortega