Studiengang Medizintechnik

Aufbau des Studiengangs

Im Bachelor-Studiengang Medizintechnik steht eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung im Vordergrund. In den ersten zwei Semestern werden die physikalischen, mathematischen, informatischen und elektrotechnischen sowie medizinischen Grundlagen der Medizintechnik gelegt. Mit den Modulen „Medizin 1: Grundlagen der Medizin“ sowie „Medizin 2: Anatomie, Physiologie, Biochemie" wird bereits in den beiden ersten Semestern in das spätere Anwendungsgebiet des Ingenieurs eingeführt.

Im dritten Studiensemester vertiefen die Module „Signale und Systeme“, „Elektromagnetische Felder“ und „Digital- und Mikrocomputertechnik“ sowie das Modul „Software-Entwicklungsmethoden und Tools“ die ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung.

Das vierte Studiensemester vermittelt Kompetenzen im Bereich der Medizingerätetechnik durch die Module „Embedded Systems 1“ und „Betriebssysteme“ oder "Hochfrequenztechnik" sowie "Bildgebende Verfahren" und „Digitale Signalverarbeitung“. Ergänzend dazu wird im Uniklinikum im Modul "Medizin 3: Klinische Medizin" Studieninhalte in der Fachdisziplin Radiologie/Strahlentherapie erarbeitet.

Im fünften Semester leisten Sie in einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung ihrer Wahl, vorzugsweise im medizinischen Umfeld, ihr praktisches Studiensemester ab, in dem sie erste berufspraktische Erfahrungen sammeln.

Das sechste Semester vertieft mit den Modulen „Sensorik“, „Software Engineering“ und „Computernetzwerke/Kommunikationstechnik“ theoretisches und anwendungsrelevantes Fachwissen. Dazu kommen die profilbildenden Module "Neuroprothetik", Biomedizinische Elektronik" und "Bildgestützte Medizin und Navigation".

Im siebten Studiensemester können Sie zwei Wahlfächer wählen und in einem Unternehmen oder in einem Institut der Fakultät Ihre Bachelorarbeit schreiben.