Kennen Sie den Unterschied zwischen Hochschule und Uni ?

Viele Abiturienten denken bei "studieren" meist an eine Uni - und wissen oft nicht, dass an Fachhochschulen - die heute "Hochschulen (für angewandte Wissenschaften)" genannt werden - doppelt soviele Ingenieure ausgebildet werden wie an Unis. Ein Fachhochschulstudium kann, je nachdem was man anstrebt, durchaus die bessere Alternative sein.

Die drei wichtigsten Vorteile eines Studiums an einer Fachhochschule:

Kurze Studienzeit - praxisorientiertes Studium - Kontakt zu eventuellen zukünftigen Arbeitgebern

... und die nächste Fachhochschule ist vielleicht sogar in Ihrer Nähe!

  • Das Studium an einer Fachhochschule ist praxisnah, anwendungsorientiert und vergleichsweise kurz. Es führt nach einer Regelstudienzeit von 7 Semestern zum Bachelor.
  • In dieser Regelstudienzeit sind 6 theoretische und ein praktisches Studiensemester enthalten.
  • Das praktische Studiensemester wird außerhalb der Hochschule überwiegend in der Industrie durchgeführt. Dadurch erhalten die Studierenden Einblick in die beruflichen Abläufe und Anforderungen.
  • Sie lernen in den Praxisphasen eine Reihe von Firmen ihres zukünftigen beruflichen Umfelds kennen (evtl. auch Möglichkeiten für einen Ferienjob oder Nebenjob) und - was vielleicht ebenso wichtig ist - die Firma lernt Sie kennen. Wenn Sie sich im Praktikum gut anstellen, ist das die beste Bewerbung.
  • Während der theoretischen Semester studieren Sie in kleinen Gruppen, was eine intensive Betreuung durch die Professoren gewährleistet, die bei ihrer Berufung neben ihrer wissenschaftlichen Qualifikation auch eine hinreichende Praxiserfahrung vorweisen müssen.
  • An der Fachhochschule können sie auch studieren, wenn sie keine Hochschulreife besitzen, sondern über eine Berufsausbildung und weiteren Schulbesuch die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife erworben haben.
  • Bei guten Leistungen können Sie nach dem Bachelor auch ein Master-Studium absolvieren, das grundsätzlich zur Promotion berechtigt.

Vergleichen Sie hierzu: ZEIT-Online

Für diejenigen, die schon während ihres Studiums besonders intensiven Kontakt zu einem Unternehmen aufbauen wollen, gibt es an der HS Mannheim ein ganz besonderes Angebot: das Traineeprogramm. Das bedeutet: Sie leisten Ihre Praxisphasen in einem Unternehmen ab und erhalten dabei - neben einer finanziellen Förderung - Aussicht auf einen attraktiven Arbeitsplatz im Partnerunternehmen nach erfolgreichem Abschluss des Studiums.
Hier finden Sie weitere Informationen.

Natürlich gibt es, je nach dem, was man anstrebt, auch gute Gründe an einer Universität zu studieren:

  • Gegenüber dem FH-Studium ist das Universitätsstudium mehr auf die Theorie orientiert und stellt diesbezüglich höhere Ansprüche.
  • Die Ausbildung an der Uni soll in großen Teilen zur Grundlagenforschung im Sinne der Wissenschaft befähigen. Die Umsetzung der Ergebnisse ein direktes praktisches Anwendungsziel steht nicht im Vordergrund.
  • Ein Universitätsstudium verlangt vom Studierenden mehr Selbststudium und dauert auch länger.