Metropolregion Rhein-Neckar

Neben seiner Rolle als Universitätsstadt  bietet der Standort der HS Mannheim ingenieurwissenschaftlich und beruflich ein attraktives Umfeld. Absolventen mit entsprechender Ausbildung finden zwar selbstverständlich interessante Positionen an anderen nationalen und internationalen Standorten, sie sind jedoch ebenso in der Metropolregion Rhein-Neckar wie auch in den umliegenden High-Tech-Regionen Rhein-Main (Frankfurter Raum) und Mittlerer Neckar (Stuttgart und Umgebung) stark gefragt.

Verkehr

Mannheim stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt auf europäischer Ebene dar.

Diese Aufgabe als Verbindungspunkt ging bereits früh mit der Ausprägung der Verkehrstechnik als einem der Standortschwerpunkte einher. Das erste Automobil hat Carl Benz in Mannheim gebaut. Heute werden hier u.a. moderne Busse entwickelt und produziert, die technologisch international führend sind und seit kurzem auch das Stadtbild von London innovativ prägen. Der erste Dieselgetriebene Traktor wurde in der Firma Lanz (heute John Deere) entwickelt. Das erste Fahrrad konstruierte Karl Drais ebenfalls in Mannheim. Eindrucksvoll dokumentiert das Technoseum Mannheim diese und andere technische Leistungen und die daraus resultierenden unternehmerischen Erfolge. Auch in den benachbarten Ortschaften Sinsheim und Speyer befinden sich beeindruckende Technik-Museen mit hervorragenden Sammlungen und Veranstaltungen.

Wirtschaftszentrum

Weitere wichtige industrielle Schwerpunkte der Region sind die Produktions- und Prozessautomation, die Chemie und der Anlagenbau. Firmen wie Daimler-Chrysler, BASF, John Deere, ABB, Bopp und Reuther, Joseph-Vögele/Wirtgen, Freudenberg, SAP oder Pepperl+Fuchs agieren von der Metropolregion Rhein-Neckar aus weltweit. Mit der BASF in Ludwigshafen befindet sich das weltgrößte chemische Werk in dieser Region, in der auch international anerkannte Forschungsinstitutionen Region vertreten sind, wie das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg.

In den genannten industriellen Schwerpunktbereichen und erst recht im Dienstleistungssektor ist heute kein wichtiges Produkt bzw. keine bedeutende Wertschöpfungskette ohne den umfangreichen Einsatz von Informationstechnik denkbar.