Medizinische Elektronik 2

Prof. Dr. P. Nguyen

Kurzinhalt der Vorlesung

Bioelektrische Signale:

  • Physiologie der Nerven- und Muskelzellen
  • Elektrisches Ersatzschalbild einer Organzelle
  • Entstehung von bioelektrischen Signalen und evozierten Potentialen
  • Elektrisches Ersatzschaltbild der Meßanordnung mit Elektroden und Verstärker-Eingangsstufe
  • Methoden zur Ableitung und Verarbeitung von bioelektrischen Signalen
  • Projektarbeit: Entwurf und Simulation einer Schaltung zur Verarbeitung von schwachen EEG- bzw. EMG-Signalen anhand von reellen Daten

Selektive Stimulation:

  • Physiologische Betrachtung von Innervierungsprozessen
  • Selektive Stimulation von a- und c-Fasern durch geeignete Stimulationsmuster, angepaßt auf die Nervenstrukturen
  • Aufbau von Neurostimulator bestehend aus extra- und intrakorporalen Modulen.
  • Prinzip zur Energie- und Datenübertragung von Neurostimulatoren.
  • Projektarbeit: Ziel hierbei ist die Bestimmung eines geeigneten Stimulationsmusters. Es soll ein Muster entwickelt werden, das nur den lokalen Bereich, z.B. am Handgelenk, innerviert (Realisierung mit Matlab).

Wechselwirkung von Organen:

Hierzu wird hauptsächlich die Wechselwirkung zwischen Gehirn, Lunge und des Herzes behandelt.

  • Physiologie der Organe und deren Autoregulationsmechanismen
  • Elektrisches Ersatzschallbild des Gehirns und der Lunge
  • Elektrische Regelkreise der Organen
  • Projektarbeit: Anhand der Daten aus der Intensivstation bzw. aus den experimentiellen Studien an Tieren sollen gezielte Autoregulation und der Wechselwirkung der Organe nachgewiesen werden (Realisierung mit Matlab).

Schaltungstools, angewendet in der Medizin:

Hierbei werden die typischen Eingang- und Ausgangverstärker bezüglich des Signals, des Rauschens und der Gleichtaktunterdrückung sowie der Patientensicherheit behandelt.

Modulbeschreibung