Modellgestützte Entwurfs- und Realisierungsmuster für signalverarbeitende, eingebettete Systeme (MERSES)

Das „Zentrum für Angewandte Forschung an Fachhochschulen“ „MERSES - Modellgestützte Entwurf- und Realisierungsmuster für Signalverarbeitende Eingebette Systeme “ ist gefördert von der EU und dem Land Baden-Württemberg. Das MERSES - Projekt in der Hoschule Mannheim beschäftigt sich mit der Modellierung von signalverarbeitenden deterministischen eingebetteten Systemen.

Das MERSES-Projekt erforscht den modellbasierten Entwurf von signalverarbeitenden eingebetteten Systemen. Häufig nehmen die signalverarbeitenden Prozesse im Bereich der Eingebetteten Systeme eine zentrale Rolle ein.

Projekte mit steigenden Anforderungen an Vernetzung und Funktionalität sind mit klassischen Softwarearchitekturen für signalverarbeitende eingebettete Systeme immer schwerer zu handhaben. Kürzere Entwicklungszeiten (Time-to-Market) bei steigender Systemkomplexität erfordern neue Ansätze der Spezifikation und Modellierung. Die Herausforderung der Modellierung eines deterministischen Verhaltens auf parallel verarbeitenden Multiprozessorsystemen erfordert neue Ansätze des modellbasierten Entwurfs.

Als formale Sprache zur Modellierung der signalverarbeitenden eingebetteten Systeme wird an der Hochschule Mannheim die Unified Modeling Language eingesetzt. Das erforderliche deterministische Verhalten wird an unserer Hochschule durch ein erweitertes UML- Metamodell erzielt. Diese formale Präzisierung ermöglicht die Bildung von Modellen, die einer ausführbaren Spezifikation sehr nahe kommen.

Ziel der Hochschule Mannheim ist die Bereitstellung eines in Eclipse integrierten Softwareentwicklungstools, das die Modellierung signalverarbeitender eingebetteter Systeme unterstützt, beginnend mit der Spezifikation bis hin zur automatischen Codegenerierung für verschiedene Plattformen.

Das MERSES Projekt ist ein ZAFH-Projekt gefördert von der EU und dem Land Baden-Württemberg. Die Kooperation der vielfältigen Projektpartner reicht die Forschung  und ermöglicht eine breite Abdeckung des Themas von der Theorie bis zu der Anwendung.

(Quelle: EMB-Lab)